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Schwangerschaft und Ernährung -Fisch beladen mit Quecksilber
Zur ausgewogenen Ernährung in der Schwangerschaft gehören Nahrungsmittel, die
mageres Eiweiß enthalten: Fisch, Eier, Geflügel
Kohlenhydrate und Vitamin A, C, B-Komplex und Folsäure: Gemüse, Früchte, Cerealien
Fett mit Spurenelementen und Vitamin B12, D: Milch, Käse, Joghurt
Langkettige essentielle Fettsäuren: Hochseefische
Umstritten ist zur Zeit die Empfehlung "in der Schwangerschaft Fisch zu essen".
Zwar gehen alle Ernährungsexperten davon aus, dass Seefische, die – auch in der Schwangerschaft für das ungeborene Kind – günstigen langkettigen Omega-3 Fettsäuren reichlich enthalten, jedoch mit dem Hinweis, dass der Quecksilbergehalt in einigen Seefischarten sehr hoch sei. Das hat zu Länderweise unterschiedlichen Empfehlungen geführt. Teilweise wird eine Höchstmenge pro Woche, teilweise der Verzicht auf bestimmte besonders quecksilberhaltige Fischarten empfohlen.
Warum sind die langkettigen essentiellen Fettsäuren in der Schwangerschaft so wichtig?
Sie werden für die Gehirnentwicklung des Kindes benötigt.
Es wird ein Zusammenhang mit der Vermeidung von Depressionen während und nach der Schwangerschaft angenommen.
Es wird vermutet, dass weniger vorzeitige Geburten bei einem hohen Anteil von diesen Fettsäuren in der Nahrung auftreten.
Wie kann man trotz Fisch in der Ernährung Quecksilbervergiftung vermeiden?
Hai, Schwertfisch, Königsmakrelen können quecksilberhaltig sein, sie sollten gemieden werden.
Seelachs, Sardinen und Tunfisch sollen dagegen weniger belastet sein.
Generell ist das Risiko einer bedeutsamen Quecksilberaufnahme durch Hochseefische gering.
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