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Notfall - "künstliche Blutader" |
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Der akute Notfall - durch z.B. einem Arbeitsunfall oder im Straßenverkehr. Kann die drohende Amputation eines Beines oder eines Armes verhindert werden?
Die lebensrettende künstliche Blutader
Starke Blutungen bei schweren Unfällen der Extremitäten können vor Ort die Amputation von Arm oder Bein notwendig machen, um das Leben des Verunfallten zu retten.
Jetzt gibt es eine neue Möglichkeit, das zu verhindern! Nach Erprobung in anderen Ländern wurde auch in den U.S.A das sogenannte TEMPORARY LIMB SALVAGE SHUNT (TLSS) von den Behörden offiziell zugelassen.
Was damit gemeint ist? Bei schweren Verletzungen von Arm oder Bein können große Blutgefäße so zerreißen, dass die Blutung nicht gestoppt werden kann. Dann droht ein lebensbedrohlicher Blutverlust. Im Notfall muss als lebensrettende Maßnahme die Amputation der Extremität durchgeführt werden. Solche lebensbedrohlichen Verletzungen gibt es bei Verkehrsunfällen, Berufsunfällen, bei Explosionen von Sprengstoff, bei Kriegsverletzungen oder Sportunfällen.
Jetzt gibt es ein Hilfsmittel, das Blutgefäßzerreißungen bis zur endgültigen operativen Versorgung überbrücken, den Blutverlust vermindern und damit Gliedmaßen und Leben retten kann. Es handelt sich dabei um einen Schlauch aus Plastik mit doppelter Wandung. Der Schlauch wird im Notfall in die intakten Bereiche des Blutgefäßes oberhalb und unterhalb der zerrissenen Stelle eingeführt, sodass über diese Überbrückung ("bypass") das Blut vom Körper weiter in das Bein oder in den Arm fließen kann. Die Enden sind abgeschrägt, damit sie leichter in die Gefäßstümpfe eingeführt werden können. Eine elastische Membran erlaubt notwendige Injektionen und die sichere Verabreichung von Medikamenten ohne weitere Komplikationen. Man geht davon aus, dass durch die Anwendung der "künstlichen Blutader" viele Amputationen von Gliedmaßen und sogar Leben gerettet werden können, in der Größenordnung von etwa 50 %.
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